MRSA in der ambulanten Praxis

Methicillin-resistente Staphylococcus aureus-Stämme (MRSA) haben in den letzten 10-15 Jahren weltweit eine erhebliche Zunahme erfahren. Gemessen am Vorkommen aller isolierten Staph. aureus-Stämme stieg ihr Anteil von 2-3 % im Jahr 1990 auf über 30 % im Jahr 2007.


Aufgrund eingeschränkter antibiotischer Therapiemöglichkeit bedeutet für den Patienten eine Infektion mit MRSA ein zusätzliches Morbilitäts- und Mortalitätsrisiko. Für das Gesundheits-wesen bedeuten MRSA-Patienten erhebliche ökonomische Zusatzbelastungen.

Ausgehend von den Aktivitäten des Euregio-MRSA-Netzwerkes besteht im Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe für niedergelassene Ärzte die Möglichkeit, den zusätzlichen Betreuungsaufwand bei MRSA-Patienten abzurechnen, ohne das das Budget belastet wird. Voraussetzung hierfür ist der Besuch einer Informationsveranstaltung zum Thema MRSA, die wir nun in Zusammenarbeit mit der KVWL anbieten.


Falls Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten, teilen Sie uns dies bitte kurz telefonisch unter 0209-1586400 mit oder per Fax unter 0209-1586106.

Eine Einladung können Sie sich hier herunterladen.

 

Druckversion