HBA1c Standardisierung
Schon seit vielen Jahren sind Fachgesellschaften bestrebt, die internationale Vergleichbarkeit von Laboranalysen in der Medizin zu verbessern. Hierzu wurde im Jahr 2002 eine neue Referenzmethode für die diagnostisch relevante HBA1c-Fraktion des Hämoglobins von der IFCC (International Federation of Clinical Chemistry) veröffentlicht. Diese Standardisierung soll nun in die klinische Praxis eingeführt werden.» PDF-Download
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Neue Richtlinien der Bundesärztekammer zur Qualitätskontrolle
Neue Richtlinien der Bundesärztekammer zur Qualitätskontrolle in Laboratorien (RiliBÄK):
Regelungen zur patientennahen Sofortdiagnostik (POCT) ab 01.04.2010
Hier können Sie sich die Laborinformation sowie Eingabeblätter zur Ermittlung des POCT-Wertes und des quadratischen Mittelwertes herunterladen:
LaborinformationRILIBÄKinLaboratorienab01_April2010.pdf [PDF, 1,24 MB]
RILIBÄKEingabeblattzurDokumentationderPOCT-Werte.pdf [PDF, 4,8 KB]
RILIBÄKEingabeblattfürErmittlungdesquadr_Messwertes.xls [, 32,5 KB]
Gendiagnostikgesetz ab 1. Februar 2010
Wichtige Änderungen durch das Gendiagnostikgesetz ab 1. Februar 2010
Am 1.2.2010 tritt das neue Gendiagnostikgesetz (GenDG) in Kraft. Es soll, vereinfacht gesprochen, das informelle Selbstbestimmungsrecht des Individuums über seine Gene sicherstellen. Es bringt neue, zusätzliche Pflichten für den auftraggebenden Arzt und das beauftragte Labor bei der Durchführung medizinisch-diagnostischer Untersuchungen, wenn humangenetische Belange betroffen sind.
Die vom Patienten auszufüllende "Einwilligungserklärung zur humangenetischen Diagnostik" können Sie sich hier downloaden:
Einwilligungserklärung.pdf [PDF, 506,04 KB]
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Schweinegrippe (Influenza A/H1N1)
Abnahme und Versand
Für die H1N1-Influenza-PCR normale, trockene, steril verpackte Tupfer verwenden (keine Gel-Röhrchen!). 2 Abstriche abnehmen: 1 Tupfer Nase und 1 Tupfer Rachen (zweiter Abstrich dient als Reserve zur Bestätigungs- bzw. Kontrollanalyse).
Geeignete Abstrichbestecke (sog. Trockenabstriche) können im Versand des Hygiene Instituts (Tel.-Nr. 0209/1586-218) bestellt werden. Falls noch kein Abstrichbesteck vorhanden, trockene Abstriche verwenden und in einem leeren Serumröhrchen ohne Gel (ggf. Stiel abbrechen) versenden. Zum Versand Röhrchen mit Abstrich in eine Extra-Tüte legen.
Auf dem Überweisungsschein Untersuchungswunsch (H1N1-PCR und Angaben zur Indikation (z.B. Risikopatient wegen chronischer Erkrankung, Schwangerschaft, Adipositas oder Kontakt mit einem H1N1-positiven Patienten usw.)) vermerken.
Ohne entsprechende Indikation ist die H1N1-PCR keine Leistung der GKV.
Befundübermittlung
Positive und negative Befunde werden per Fax übermittelt. Bei positiven Befunden erfolgt weiterhin durch uns eine Meldung per Post an das zuständige Gesundheitsamt. Zusätzlich muss auch der behandelnde Arzt das positive Ergebnis an das Gesundheitsamt melden
Wichtig!
Für die Befundübermittlung unbedingt eine Telefon- und Fax-Nummer auf dem Überweisungsschein vermerken, damit wir Sie ggf. auch nach Praxisschließung noch erreichen können. Wir führen die Untersuchung auf Influenza A/H1N1 zweimal täglich durch. Der letzte Untersuchungsansatz erfolgt gegen 15.30 Uhr; die Ergebnisse stehen dann noch am selben Tag (ab ca. 18.30 Uhr) zur Verfügung. Samstags müssen die Proben bis 12.00 Uhr im Institut sein, sonntags wird keine Untersuchung durchgeführt. » PDF-DownloadModernisierung unseres Hämatologielabors
Seit dem 08.07.2009 stehen uns im Hämatologielabor modernste Geräte zur Verfügung. Die Analytik wird dadurch deutlich beschleunigt und wir können Ihnen neue Parameter zur Beurteilung des hämatologischen Status zur Verfügung stellen.
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Tipps zur Vermeidung einer extravasalen Hämolyse
Definition: Unter Hämolyse ist die Freisetzung intrazellulärer Komponenten der Erythrozyten und anderer Blutzellen nach Zelllyse in den extrazellulären Raum zu verstehen. Sie kann in-vivo (z. B. bei Malaria durch Zerfall der infizierten Zellen, bei einem Transfusionszwischenfall) auftreten oder in-vitro durch fehlerhafte Probengewinnung, außerdem bedingt durch Probentransport und -lagerung auftreten. Die Ursachen der in-vitro-Hämolyse sind in der Präanalytik zu suchen, während in-vivo-Hämolysen pathologischer Genese sind. In diesem Informationsschreiben steht die artifizielle Hämolyse im Vordergrund und gibt Ihnen Hinweise zur idealen Präanalytik an die Hand.
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Clostridium difficile - Altes Bakterium mit neuer Virulenz-
Clostridium-difficile-assoziierte Erkrankungen (CDAD) sind ein zunehmendes Problem, insbesondere bei der Versorgung schwer kranker und alter Patienten. In der Regel manifestiert sich eine CDAD nach vorrangegangener Antibiotikatherapie. Etwa 5% der Normalbevölkerung sind asymptomatische Träger von C. difficile. C. difficile kann nosokomial übertragen werden, die Besiedlungsrate korreliert direkt mit der stationären Aufenthaltsdauer. Untersuchungen beschreiben weltweit Besiedlungsraten von ca. 30 % der hospitalisierten Patienten (in Abhängigkeit der Liegedauer). Es wird ebenfalls von einer stetig steigenden Anzahl ambulant erworbener CDADs berichtet, welche u.a. durch die Ausbreitung eines neuen hochvirulenten Clostridium difficile-Stammes erklärt wird.
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Tuberkulose TB-Elispot
Tuberkulosediagnostik in 24 StundenNach Einschätzungen der WHO ist ein Drittel der Weltbevölkerung mit Mycobacterium tuberculosis (M. tuberculosis) infiziert. Pro Jahr wird mit 8 bis 9 Mio. Neuerkrankungen und mit etwa 2 Mio. Todesfällen gerechnet. Etwa 5-10% der Menschen mit einer latenten Tuberkulose Infektion (LTBI) erkranken im Laufe ihres Lebens an TBC.
Für eine effektive Tuberkulosekontrolle ist daher eine schnelle und verlässliche Diagnostik auch der latenten M. tuberculosis-Infektionen (LTBI) erforderlich.
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HBV-DNA-Bestimmung und HBV-Genotypisierung
(Neue Leitlinie vom Juni 2007 zur Diagnostik und Therapie der Hepatitits B)Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO haben etwa zwei Milliarden Menschen eine akute Hepatitis B-Infektion durchgemacht und jedes Jahr erkranken fünf Millionen Menschen neu. Bei Erwachsenen heilt eine akute Hepatitis in mehr als neun von zehn Fällen innerhalb von vier bis sechs Wochen vollständig aus. Bei Kindern und Jugendlichen geschieht dies wesentlich seltener; nach einer Infektion in jungen Jahren entwickelt sich häufiger eine chronische Infektion. Aufgrund fehlender Beschwerden verläuft die chronische Hepatitis B häufig inapparent. In Deutschland sind aktuellen Schätzungen zufolge etwa 500 000 Menschen chronisch mit HBV infiziert; ein Großteil davon - zwischen 40 und 70 Prozent - sind Migranten. Rund 30 Prozent der chronisch Infizierten entwickeln eine Leberzirrhose oder ein hepatozelluläres Karzinom (HCC) und haben ein deutlich erhöhte Mortalität.
Grundsätzlich wird in der Leitlinie zur Diagnostik zwischen HBV-Screening, prätherapeutischer Diagnostik und Verlaufsdiagnostik während der Therapie unterschieden.
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EBM-Änderungen ab 01.07.2007
Zum 01.07.2007 sind im Kapitel 32 - Labor des EBM einige Änderungen in Kraft getreten. Einige betreffen auch das Allgemeinlabor, also Parameter, die im Bereich der Laborgemeinschaft erbracht und von Ihnen direkt mit der zuständigen KV abgerechnet werden.
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Community-acquired MRSA
Methicillin (Oxacillin)- resistente Staphylococcus aureus-Stämme (MRSA) sind wichtige Erreger von nosokomialen Infektionen. MRSA sind resistent gegenüber sämtlichen ß-Lactam-Antibiotika und Carbapenemen. Darüber hinaus besteht häufig eine Parallel-Resistenz gegenüber anderen Antibiotikaklassen. Die klonale Ausbreitung von MRSA-Stämmen stellt in vielen Kliniken ein Problem dar. Die Erreger lassen sich auch zunehmend bei Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen nachweisen. MRSA-Infektionen sind mit erhöhter Letalität und verlängerten Krankenhausaufenthalten verbunden.
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Treponema pallidum IgG/IgM-Antkörper-Westernblot
Die Krankheit verläuft in vier Stadien. Nach kurzer Vermehrungsphase an der Eintrittstelle (Primärstadium) kommt es zu einer generalisierten Infektion (Sekundärstadium). Treponema pallidum kann nach Abklingen der akuten Krankheitssymptome viele Jahre, z. T. lebenslang im menschlichen Organismus verbleiben (Latenzstadium) und noch lange Zeit nach der Infektion Spätkomplikationen bewirken (tertiäre Syphilis).
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Methodenänderung Chlamydia Trachomatis und Neisseria gonorrhoeae
Seit dem 19. März 2007 führen wir den Nachweis von Chlamydia trachomatis und Neisseria gonorrhoeae mittels RealTime-PCR durch.
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Helicobacter pylori Diagnostik
Weltweit ist die Helicobacter pylori-Infektion nach Karies die häufigste durch Bakterien verursachte Infektionskrankheit. Ihre Prävalenz ist abhängig vom Alter, vom sozioökonomischen Status und wahrscheinlich auch von genetischen Faktoren. In den Industrieländern sind 50% der Erwachsenen im Alter von 60 Jahren betroffen. In Entwicklungsländern werden schon in früheren Lebensabschnitten Infektionsraten von bis zu 90% erreicht.
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Sensitive Real-Time PCR zur Quantifizierung der HIV1-RNA
Seit Mitte Februar 2007 führen wir die Quantifizierung der HIV1-RNA mit einer sog. „high-sensitiv" Methode als Real-Time-PCR (RT-PCR) durch. Der neue Test zeichnet sich nicht nur durch eine höhere Sensitivität von 40 Kopien/ml, sondern auch durch einen sehr weiten Messbereich mit einer Linearität bis 10 Mio. Kopien/ml gegenüber der herkömmlichen PCR aus. Die Methode ist vor Einführung in die Routine in unserem Labor umfassend validiert worden.
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Sensitive Real-Time PCR zur Quantifizierung der HCV-RNA
Seit Beginn 2007 führen wir die Quantifizierung der HCV-RNA mit einer sogenannten „high-sensitiv" Methode als Real-Time-PCR (RT-PCR) durch. Der neue Test zeichnet sich nicht nur durch eine sehr hohe Sensitivität von 12 IE/ml, sondern auch durch einen sehr weiten Messbereich mit einer Linearität bis 10 Mio. IE/ml gegenüber der herkömmlichen PCR aus. Die Methode ist vor Einführung in die Routine in unserem Labor umfassend validiert worden.
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Diagnostik der Lungenembolie nach der neuen S2-Leitlinie
Die auf dem Kongress der Gesellschaft für Thrombose und Hämostase (GTH) 2005 in Mannheim vorgestellte neue S2-Leitlinie zur Thrombose und Lungenembolie soll helfen, zu einer sicheren und schnellen Beurteilung der vorhandenen Werte zu kommen.
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Diagnostik der Bein- und Beckenvenenthrombose nach der neuen S2-Leitlinie
In Ergänzung zu unserer Laborinformation Diagnostik der Lungenembolie nach der neuen S2-Leitlinie, möchten wir Ihnen nun den zweiten Abschnitt dieser Leitlinie vorstellen: Die Diagnostik (und Therapie) der Bein- und Beckenvenenthrombose (TVT)
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HER 2/neu in der Verlaufskontrolle des Mammakarzinoms aus dem Serum
Das Mammakarzinom ist mit etwa 50.000 Neuerkrankungen pro Jahr mit steigender Tendenz wie auch in Europa und den USA die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Gleichzeitig gelang es aber, die Sterblichkeit in den letzten Jahren um rund 30 % zu senken, was sich auf eine qualitätsgesicherte Früherkennung und die sich streng nach Leitlinien richtende Behandlung und Nachsorge zurückführen lässt.
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